Wohnwoche

Wohnwoche der Teens im Februar

Wie konntet ihr mit 20 Jugendlichen eigentlich eine ganze Woche in der Gemeinde übernachten?“

Um diese Frage zu beantworten, nennen wir zunächst einige Fakten:

Sonntagabend zur Teentreffzeit rückten alle mit Sack und Pack an. Zwei der Kinderräume im oberen Stock wurden zu Schlafräumen für Jungs, eins für Mädchen. Die Sofas aus dem Teenyraum im Anbau schleppten die Jungs in den großen Saal und gestalteten so eine Sitzecke zum Abhängen und „chillen“.

Am Montag früh schlug der Schul– und Arbeitsalltag erbarmungslos zu:
Zwischen 6 und 7 Uhr wurden einige Liter Milch mit Müslizutaten vertilgt und über zwei Kilo Brot zu Schulbroten verarbeitet. Duschen gab es morgens nicht, das wurde nachmittags kreativ durch kurze Ausflüge nach Hause oder zu netten Gemeindefamilien gelöst. Da die Schüler vielfach auch nachmittags Unterricht oder AGs und Sporttraining hatten, war es tagsüber recht ruhig in der Neugasse.

Ab ca. 17 Uhr wirbelte aber das jeweilige Kochteam in der Gemeindeküche, um ein leckeres, warmes Essen für alle zu zaubern. Unterstützt wurden sie dabei durch erwachsene Mitarbeiterinnen, die einen Kochplan erstellt hatten und auch den Einkauf übernahmen.

Am Abend war dann Programm angesagt, in dem es um den Glauben an Jesus ging. Irgendwann davor mussten auch noch Hausaufgaben für die Schule gemacht werden– und das ganz ohne Internetanschluss. Für manche Jugendliche eine echte Herausforderung, die aber gemeistert wurde, weil die Wohnwoche einen unschätzbaren Vorteil gegenüber anderen Schulwochen enthielt: Man hatte immer Leute da, die man fragen konnte. Die Matheasse konnten den Sprachgenies helfen und umgekehrt.

Zum Abschluss gab es ein Fest mit spontan zu spielenden Rollen, das bis nach Mitternacht ausgedehnt wurde, damit ein 16. Geburtstag gebührend begonnen werden konnte.

Am nächsten Vormittag: Ein letztes schönes Frühstück und dann das gemeinsame Aufräumen.

Unser Fazit: Die Wohnwoche hat allen riesigen Spaß gemacht, besonders weil sie die Gemeinschaft untereinander sehr gefördert hat. Ein besonderes Dankeschön noch an alle, die uns mit Obst-, Pizza– und sonstigen Spenden unterstützt haben, das konnten wir gut gebrauchen.

Almut Siodlaczek (as)